Futsalbälle

Futsalbälle – Die perfekten Spielgeräte für die Halle!

Was macht einen Futsal Fußball aus?

Futsalbälle unterscheiden sich vor allem in der Größe und in ihrem Rücksprungverhalten von Rasenbällen. Ein „normaler“ Fußball ist für den Einsatz auf weichem Rasenboden konzipiert worden, daher kennzeichnet diesen auch sein aggressives Rücksprungverhalten aus. In Kombination mit einem harten Hallenboden wird der sonst so geliebte Rasenfußball zu einem schier unkontrollierbarem „Flummi“ und ein flüssiges Spiel ist kaum möglich. Um das auszugleichen, gibt es den Futsal-Fußball samt seines deutlich reduzierten Rücksprungverhaltens. Der Futsalball läuft ruhiger über den Hallenboden, die Ballannahme ist somit einfacher und fehlerverzeihender und das Spiel wird insgesamt dynamischer und schneller. Bei geschulten Spielern „klebt“ der Ball förmlich am Fuß.
Man kann sagen, dass ein Futsalball, ein speziell für die Halle optimierter Ball ist. Dies ist sogar im Regelwerk festgelegt: Futsal Bälle dürfen aus einer Fallhöhe von zwei Metern nach dem ersten Aufprall nicht weniger als 50 cm und nicht mehr als 65 cm aufspringen.
Ein Futsalball ist in etwa genau so schwer (410-440 g.) wie ein „normaler“ Fußball. Allerdings ist der Umfang des Futsal Spielgerätes (62-62 cm) im Vergleich zu einem herkömmlichen Fußball in der Größe 5 (68-69cm) deutlich kleiner. Futsalbälle haben von den Bambinis bis hin zu den Senioren fast immer die Größe 4, es gibt aber auch ein paar Fußballverbände wie zum Beispiel in Hamburg, bei denen in der F-,E- oder D-Jugend mit der kleineren Größe 3 gespielt wird. Weiter unten auf dieser Seite befindet sich eine Tabelle, welche Auskunft über die vorgeschriebenen Maßeinheiten der jeweiligen Altersklassen in den verschiedenen Verbänden gibt.
Ein weiterer Unterschied ist der geringere Luftdruck der Bälle: Futsalball: 0,5-0,7 bar; Fußball: 0,7-0,9 bar.

derbystar Ball
derbystar Ball
derbystar Ball

Ballgrößen und Gewicht für Futsalbälle je Alterklasse und Fußballverband:

290-310g = S-Light, 340-360g = LightG-Jugend/ Bambini (U7)F-Jugend (U8/ U9)E-Jugend (U10/ U11)D-Jugend (U12/ U13)C-Jugend (U14/ U15)B-Jugend (U16/ U17)A-Jugend (U18/ U19)Senioren
FußballverbandGrößeGewichtGrößeGewichtGrößeGewichtGrößeGewichtGrößeGewichtGrößeGewichtGrößeGewichtGrößeGewicht
DFB-Bestmmung 20153 & 4290-3603 & 4290-3604290-3604340-4404400-4404400-4404400-4404400-440
Badischer FV3 & 4290-3103 & 4340-3604290-3104340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Bayerischer FV3 & 4290-3103 & 4290-3103 & 4290-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Berliner FV3 & 4290-3103 & 4290-3103 & 4290-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440/td>
Brandenburger LV3 & 4290-3103 & 4290-3604340-3604340-360440 0-4404400-4404400-4404400-440
Bremer FV4290-3104290-3104340-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Hamburger FV3290-3103290-3103290-3104400-4404400-4404400-4404400-4404400-440
Hessischer FV3 & 4290-3103 & 4290-3103 & 4290-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Mecklenburg-Vorpommern LV3 & 4290-3104340-3604340-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Mittelrhein FV3290-3103290-3103290-3603340-36044204400-4404400-4404400-440
Niederrhein FV3 & 4290-3103 & 4290-3103 & 4290-3104340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Niedersachsen FV3 & 4290-3103 & 4290-3103 & 4290-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Rheinland FV4340-3604340-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-4404400-440
Saarländischer FV3290-3103290-3104340-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Sachsen-Anhalt FV4290-3104290-3104290-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Sächsischer FV3 & 4290-3103 & 4290-3103 & 4290-3104340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Schleswig-Holstein FV4290-3104290-3104290-3104340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Südbadischer FV3290-3103 & 4340-3603 & 4290-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Südwestdeutscher FV3290-3103290-3103290-3103290-3104400-4404400-4404400-4404400-440
Thüringer FV3 & 4290-3103 & 4340-3603 & 4290-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Westfalen FV3 & 4290-3103 & 4290-3103 & 4290-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440
Württemberger FV3 & 4290-3103 & 4290-3103 & 4290-3604340-3604400-4404400-4404400-4404400-440

Unsere Futsal Fussbälle:

derbystar Ball

„Hallenfußball ist ja auch etwas anderes als Fußball draußen, Hallenfußball mit Bande hat Züge von Gebolze. Das ist Budenzauber, der auch Spaß und Laune macht, aber wenn wir an die Ausbildung junger Spieler denken, ist Futsal besser. Dabei sind mehr technische Lösungen gefragt, es wird mehr kombiniert. Das macht sich dann später auch auf dem grünen Rasen positiv bemerkbar.“
Zitat DFB Präsident Reinhard Grindel

Früher Ronaldinho und Robinho, heute Neymar und Coutinho, die Liste brasilianischer Edeltechniker ist endlos lang. Doch was haben all diese Ausnahmekicker gemeinsam ? Oft werden Sie als Straßenfußballer betitelt und man sagt Ihnen nach, dass sie auf den Hinterhöfen der Favelas das Kicken gelernt haben. Was viele jedoch nicht wissen : in Brasilien wird bereits im Schulsport der Grundschule Futsal angeboten. Genau dort haben die heute weltberühmten Stars ihre saubere Technik erlernt und verfeinert.
Der Begriff "Futsal" ist die Kurzform des spanischen Ausdrucks für Hallenfußball ("fútbol sala"). Die offizielle Spielzeit beträgt 2 x 20 Minuten. Das Spiel wird durch fliegende Wechsel und eine verschärfte Rückpass-Regelung immens beschleunigt. Außerdem werden Fouls anders geahndet als beim klassischen Fußball. So gibt es eine dem Basketball ähnliche Mannschaftsfoul-Regelung, welche ab dem fünften Mannschaftsfoul jedes weiter Foul mit einem direktem Freistoß, der bis auf den 10-Meter-Punkt verlegt werden darf, sanktioniert. Trotz dieser strengen Regeln kann man Futsal keineswegs als körperloses Spiel bezeichnen, jedoch versucht man dadurch schwere Verletzungen auf dem harten Hallenboden zu minimieren.

Auch der Torwart spielt eine besondere Rolle im Futsal. Nachdem er den Ball gespielt hat, darf er ihn erst wieder berühren, wenn ein Gegenspieler dazwischen am Ball war oder er sich in der gegnerischen Hälfte befindet. Für seine Aktion hat er maximal 4 Sekunden Zeit, beim Überschreiten dieses Zeitlimits, wechselt der Ballbesitz zum gegnerischen Team. Diese Regelung führt dazu, dass Bälle nicht sicherheitshalber nach hinten zum Keeper gespielt werden können und demnach der Druck und das Tempo im Spiel ständig hochgehalten werden.
Bei dieser vom Weltverband FIFA anerkannten Variante des Indoor-Kickens mit festgelegter Spielfeldgröße wird nicht mit Bande gespielt, wie in deutschen Soccer-Hallen üblich. Beim Futsal gilt es, neben einem engen Spielfeld auch Schwierigkeiten wie Seitenaus und Toraus zu meistern. Gespielt wird nicht auf Fußballtore, sondern auf deutlich kleinere Handballtore. Perfektion im Umgang mit dem Ball auf engstem Raum ist unter diesen Umständen ein Muss.

Aufgrund des geringen Drucks eines Futsal's im Vergleich zu einem klassischen Rasenball, verändert sich auch dessen Flugverhalten. So wirkt der Futsal zwar träger und Torabschlüsse werden langsamer, jedoch führt das auch zu mehr Kontrolle und einer schöneren Spielkultur.
Somit wird das Spiel insgesamt ästhetischer, die angreifende Mannschaft muss sich bis zum gegnerischen Tor durch kombinieren, um eine aussichtsreiche Schusschance zu haben. Eine bessere Schule in Sachen Technik und Spielverständnis gibt es kaum.